Wie Sie das Problem verstreuter Daten mit PXM-Werkzeugen und einer wirksamen Integration in den Griff bekommen.
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Verteilte Produktdaten: Wie Sie sie wirksam in PXM zentralisieren
Einleitung
Stellen Sie sich einen Montagmorgen in einem B2B-E-Commerce-Unternehmen vor, das Hunderte oder sogar Hunderttausende Produkte verkauft. Der Vertrieb beginnt den Tag mit hektischen Anrufen: Ein wichtiger Kunde braucht sofort ein Angebot für mehrere Spezialprodukte. Vertriebsmitarbeiter Krystian springt nervös zwischen ERP-System, Excel-Tabelle und dem PDF-Katalog des Marketings hin und her. Jede Quelle liefert andere Daten: Der Preis im ERP ist veraltet, in Excel fehlt die technische Beschreibung, und der PDF-Katalog zeigt ein altes Modell. Krystian wird immer frustrierter, und der Kunde verliert die Geduld. Aus einem einfachen B2B-Angebot wird eine Spurensuche im Informationschaos, typisch für verstreute Produktdaten im B2B.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Für viele Führungskräfte und Marketingspezialisten im B2B-E-Commerce und Großhandel ist das Alltag. Verstreute Produktdaten, keine Single Source of Truth und Widersprüche zwischen ERP, Excel und CMS führen zu Informationschaos im B2B-Vertrieb. In diesem Artikel zeigen wir die häufigsten Probleme mit Produktdaten, wie Sie Daten mit PIM zentralisieren und wie PXM Ihnen hilft, Ihre Produktdaten zu ordnen und den B2B-E-Commerce effizienter zu machen.
Das Problem
Verstreute Produktdaten im B2B-E-Commerce sind ein typisches Problem für Unternehmen, die Produktinformationen in verschiedenen Systemen (ERP, CRM, CMS) ohne eine gemeinsame Steuerungszentrale sammeln. Ohne Single Source of Truth entsteht Chaos im Management von Produktinformationen. In Unternehmen mit breitem Sortiment nutzt jede Abteilung ihre eigenen Daten. Das verschärft das Problem verstreuter Produktdaten und erschwert den Online-Vertrieb.
Eine typische Situation im B2B-E-Commerce: Die Produktdaten liegen verteilt im ERP-System (Lagerbestände, Einkaufspreise), im CRM (individuelle Kundenpreislisten) und im CMS oder auf der E-Commerce-Plattform (Beschreibungen, Fotos, technische Daten). Dazu kommen lokale Excel-Dateien, die Datensilos bilden, weil jeder Vertriebsmitarbeiter oder die Marketingabteilung mit einer eigenen Version der Informationen arbeitet. Fehlende Systemintegration und widersprüchliche Produktdaten machen die Steuerung von B2B-Angeboten enorm schwierig.
Für Probleme mit Produktdaten in einem B2B-Unternehmen gibt es viele Gründe. Die häufigsten sind fehlende Integration zwischen ERP, CMS und CRM sowie organisatorische Silos: Marketing, Vertrieb und IT arbeiten beim Management von Produktinformationen nicht zusammen. Wächst ein Unternehmen ohne Plan für die Zentralisierung der Daten, entsteht über die Jahre ein Durcheinander: Neue Systeme kommen hinzu, aber die Konsistenz fehlt. Ohne Werkzeuge wie PIM sind verstreute Produktdaten kaum zu kontrollieren. Mitarbeitende kopieren Daten manuell, was zu Fehlern, Dubletten und Informationschaos im gesamten B2B-E-Commerce führt.
Folgen verstreuter Daten im B2B
Informationschaos im B2B-E-Commerce ist eine echte Gefahr für die Effizienz eines Unternehmens. Die Folgen verstreuter Produktdaten sind ernst. Sie betreffen die Servicequalität, den Vertriebserfolg und das Vertrauen der Kunden.
- Probleme im B2B-Vertrieb sind ohne Zentralisierung der Daten unvermeidlich. Vertriebsmitarbeiter riskieren fehlerhafte Angebote: Nutzt jede Abteilung andere Datenquellen, landen schnell veraltete Preise, ausgelaufene Produkte oder widersprüchliche Beschreibungen im Angebot. Inkonsistente Daten im B2B-E-Commerce können einen Kunden kosten, der statt eines verlässlichen Angebots chaotische Informationen im PDF, im Katalog oder im Onlineshop vorfindet.
- Fehlende konsistente Produktinformationen beeinträchtigen direkt die Servicequalität im B2B-E-Commerce. Kunden erwarten schnelle Antworten und einheitliche Daten. Muss ein Vertriebsmitarbeiter Daten in mehreren Systemen prüfen, steigt das Risiko von Fehlern und Verwirrung. Solche Widersprüche in B2B-Produktdaten untergraben das Vertrauen und zerstören Geschäftsbeziehungen.
- Informationschaos in den Produktdaten wirkt sich auch auf die Marketingkommunikation aus. Ohne zentrale, aktuelle Daten können Marketingkampagnen im B2B-E-Commerce widersprüchliche Informationen enthalten, etwa eine Aktion für eine neue Funktion, die es auf der Website gar nicht gibt. Solche Fehler schaden der Glaubwürdigkeit der Marke und können Kunden kosten.
- Ohne PIM-System im B2B-Vertrieb gehen Geschäftschancen und Effizienz verloren. Wenn der Vertrieb Zeit mit der Suche nach Daten verbringt statt zu verkaufen, gewinnt der Wettbewerb. Neue Produkte brauchen Wochen bis zur Markteinführung, weil die Daten manuell zusammengetragen werden müssen. Zentralisierte Daten sind heute die Voraussetzung für einen wirksamen B2B-E-Commerce.
Diese Folgen verstreuter Produktdaten sind keine Theorie, sondern Alltag in Unternehmen. Ein Beispiel: Das Technikunternehmen Alpha hatte keine zentrale Datenbank. Als ein Kunde einen Produktkatalog anforderte, dauerte die Vorbereitung des Angebots mehr als zwei Wochen. Der ungeduldige Kunde entschied sich für den Wettbewerb. Ohne PIM und ohne zentrale Daten verlieren B2B-Unternehmen Kunden und Aufträge.
Zentrale Daten sind eine Notwendigkeit, keine Wahl
Hier kommt Product Experience Management (PXM) ins Spiel: eine Strategie, die die Zentralisierung von Produktdaten als Grundlage für ein wirksames Management von Produktinformationen versteht. PXM erweitert das PIM-Konzept. PIM sorgt für eine Single Source of Truth zu den Produkten, PXM geht einen Schritt weiter und liefert konsistente Daten in allen B2B-Vertriebskanälen. Das verbessert das Kundenerlebnis im B2B.
Warum ist die Zentralisierung von Daten im B2B-E-Commerce so wichtig? Ein Unternehmen ohne zentralen Ansatz für Produktdaten gleicht einer Bibliothek ohne Katalog: Die Informationen sind da, aber die Suche kostet Zeit und Geld. Mit PXM als Strategie im B2B sind Produktdaten geordnet, sofort verfügbar und in jedem Kanal einheitlich dargestellt. Das ist entscheidend, um schnell auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und erfolgreich zu verkaufen.
Im heutigen B2B-E-Commerce ist die Zentralisierung von Produktdaten keine Wahl mehr, sondern eine Notwendigkeit. Kunden erwarten konsistente, verlässliche Informationen, und nur eine einzige Quelle der Wahrheit für Produkte erfüllt diese Erwartung. PXM als B2B-Strategie ordnet nicht nur die Daten, sondern steigert spürbar den Umsatz, macht Teams effizienter und verbessert das Kundenerlebnis im B2B. Die Vorteile sind konkret: weniger Zeitaufwand, keine Fehler und mehr Vertrauen in die Marke.
Produktdaten zentralisieren mit Pimcore
Mit Pimcore zentralisieren B2B-Unternehmen ihre Produktdaten und bündeln Informationen aus verschiedenen Quellen (ERP, CRM, Excel-Tabellen und E-Commerce-Plattformen) an einem Ort. Pimcore als PIM-System dient als zentraler Datenhub und bildet die Single Source of Truth im B2B-E-Commerce. Ein technischer Großhändler kann zum Beispiel Lagerdaten aus dem ERP und Lieferantenpreislisten aus Excel integrieren und so Fehler und manuelles Kopieren vermeiden. Pimcore importiert, synchronisiert und vereinheitlicht Produktdaten automatisch. Das verbessert die Steuerung eines breiten Sortiments erheblich.
Datenqualitätsmanagement im PIM wird mit Pimcore einfach. Das System prüft Produktdaten automatisch auf Vollständigkeit, korrektes Format und Pflichtfelder. Fehler wie Dubletten, fehlende Beschreibungen oder falsche Preise werden abgefangen, bevor sie Ihre Kunden erreichen. Das verbessert die Qualität der Informationen, sichert die Konsistenz der Daten in allen Vertriebskanälen und senkt das Risiko fehlerhafter Angebote. Taucht dasselbe Produkt in mehreren Quellen auf, etwa im ERP und in Excel, erkennt Pimcore die Dubletten automatisch und ermöglicht das Zusammenführen. Das System erlaubt auch die Anreicherung von Produktdaten: Marketingtexte, PDF-Dateien, Fotos oder Übersetzungen ergänzen die Basisdatensätze (etwa aus dem ERP). So ist jedes Produktdatenblatt vollständig und sofort im Vertrieb einsetzbar. Ein Hersteller von Industriekomponenten kann mit Pimcore die Erstellung umfangreicher Produktdatenblätter automatisieren. Daten aus dem ERP (etwa Bezeichnungen und Katalognummern) werden nach festen Regeln um Fotos, technische Daten, Anleitungen und weitere Ressourcen aus dem DAM ergänzt. Durch die automatische Standardisierung der Produktdaten gewinnt das Unternehmen Konsistenz und spart Zeit. Jede Aktualisierung von Produktdaten in Pimcore durchläuft eine Qualitätskontrolle. So erreichen nur geprüfte, konsistente Informationen in Echtzeit die Kunden. Das verhindert Fehler, etwa bei Maßeinheiten oder Währungen, die im B2B teure Probleme verursachen können.
Personalisierte Kataloge für B2B-Kunden: Einer der wichtigsten Vorteile von Pimcore bei der Personalisierung von B2B-Angeboten sind individuelle Produktkataloge. Unternehmen mit breitem Sortiment (Zehntausende SKUs) passen ihr Angebot flexibel an den Kundenbedarf an, etwa mit individuellen Preislisten für B2B-Kunden oder Produktsets je nach Branche oder Markt. Pimcore erzeugt aus einer einzigen Datenbank verschiedene Varianten von Produktkatalogen, zum Beispiel für bestimmte Regionen, Vertriebskanäle oder Kundengruppen. Diese Darstellung des B2B-Angebots aus einer einzigen Datenquelle sorgt für Konsistenz, Automatisierung und Kontrolle. Durch Filter in Produktkatalogen im E-Commerce lässt sich das Angebot leicht anpassen, etwa mit eigenen Preisen oder Produktbezeichnungen für wichtige Zielgruppen. So kann ein Händler für Autoteile in Pimcore ein PDF mit einem individuellen Produktangebot erzeugen, nur für einen Kunden aus der Transportbranche, mit dessen Preisen, Sprache und Sortiment. Solche auf den Kunden zugeschnittenen Produktdaten machen den Vertrieb effizienter und stärken die Kundenbindung im B2B. Dank der Konsistenz der Daten in B2B-Katalogen beseitigt Pimcore das Risiko von Fehlern wie veralteten Preisen, Beschreibungen oder ausgelaufenen Produkten. Aktualisierungen erfolgen zentral und werden automatisch in alle Ansichten übernommen. Gegenüber manuell erstellten Katalogen spart das Management des B2B-Angebots in Pimcore Zeit und erhöht die Präzision. So bringt Pimcore neue Produkte schnell auf den Markt und gibt volle Kontrolle darüber, wie das Angebot für verschiedene B2B-Kunden aussieht. Die Lösung eignet sich ideal für Unternehmen, die dynamisch agieren und zugleich personalisierte Produktkataloge bieten wollen, die immer aktuell und auf den tatsächlichen Bedarf ihrer Kunden zugeschnitten sind.
Praxisbeispiel (Pimcore): Die Implementierung von Pimcore bei einem B2B-Unternehmen, das Industrieverpackungen vertreibt, löste ein ernstes Problem verstreuter Daten. Vor der Einführung des PIM-Systems lagen die Daten in verschiedenen Quellen: im ERP, in Excel-Dateien der Lieferanten und auf den Websites der Hersteller (Fotos). Ohne Zentralisierung war die Arbeit mühsam, und die Erstellung von Angeboten war langsam und fehleranfällig. Der praktische Einsatz des PIM-Systems ermöglichte die Automatisierung des Produktdatenmanagements. Pimcore wurde mit verschiedenen Datenquellen integriert (ERP, Excel-Dateien und externe Ressourcen). So gelang eine schnelle Standardisierung der Produktdaten und ihre zentrale Steuerung. Daten verschiedener Hersteller gelangen unabhängig vom Format über die API in Pimcore und werden dort nach einem festgelegten Schema standardisiert. Das System prüft automatisch Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten, holt fehlende Inhalte aus dem DAM und meldet Konflikte. Im Ergebnis hat das Unternehmen eine einzige Informationsquelle, und die Integration des ERP mit Pimcore beschleunigt den Datenfluss. Manuelle Dateneingabe entfällt fast vollständig. Pimcore übernimmt die Synchronisierung der Daten mit dem E-Commerce, mit PDF-Katalogen und weiteren Kanälen. Fehlerfreie Produktinformationen sparen Zeit und verbessern die Qualität der Vertriebsdaten. Bessere Unterstützung für den Vertrieb ist einer der wichtigsten Effekte der Pimcore-Implementierung: Die Daten, die Kunden online oder im PDF sehen, sind aktuell und korrekt. Vertriebsmitarbeiter erstellen Angebote schnell und zuverlässig, und die Erstellung von Produktkatalogen mit Pimcore dauert Minuten statt Tage. Das stärkt das Vertrauen der Kunden und die Effizienz im Vertrieb. Einen personalisierten Angebotskatalog für einen Großkunden erstellt das Unternehmen heute in wenigen Minuten, früher waren es Tage mühsamer Arbeit.
Methodische Zentralisierung von Daten in PXM: konkrete Schritte
Wie führen Sie PXM Schritt für Schritt ein und ordnen verstreute Produktdaten in einem B2B-Unternehmen? Dieser bewährte Plan hilft Ihnen, das Informationschaos in den Griff zu bekommen:
- Ein Audit der Produktdaten im Unternehmen ist der erste Schritt der Zentralisierung. Erfassen Sie alle Informationsquellen (ERP, CRM, CMS, Excel-Tabellen) und prüfen Sie sie auf Dubletten und Widersprüche. So schätzen Sie das Ausmaß der Herausforderungen ein und planen die nächsten Etappen der Zentralisierung von Produktdaten.
- Im nächsten Schritt wählen Sie ein PIM-System für B2B, das zum zentralen Ort für das Management von Produktinformationen wird. Ein Werkzeug wie Pimcore sollte sich leicht integrieren lassen, skalierbar sein und zu den Prozessen in Ihrem Unternehmen passen. Von dieser Wahl hängt der Erfolg der weiteren PXM-Einführung ab.
- Die Integration des PIM mit ERP und E-Commerce ist ein entscheidender Moment. Legen Sie fest, welche Datenquellen Vorrang haben (etwa ERP für Preise, PIM für Inhalte). Dank API-Anbindungen und automatischem Datenfluss entfällt das manuelle Kopieren, und die Daten sind zwischen den Systemen immer aktuell und konsistent.
- Danach standardisieren Sie die Produktdaten: Sorgen Sie für einheitliche Einheiten und Bezeichnungen und beseitigen Sie Dubletten. Ergänzen Sie fehlende Inhalte wie Beschreibungen, technische Daten und Fotos. Konsistente und vollständige Daten sind die Grundlage für ein gutes Einkaufserlebnis im B2B-E-Commerce.
- Schulungen zur Nutzung des PIM und klare Abläufe sind der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg. Legen Sie Rollen und Verantwortlichkeiten fest und schulen Sie Vertrieb, Marketing und IT. Wenn alle wissen, wie das System funktioniert und warum es sich lohnt, wird das Management von Produktinformationen im B2B zu einem selbstverständlichen Prozess.
- Vergessen Sie zum Schluss nicht, die Datenqualität in PXM zu überwachen. Bewerten Sie Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten laufend mit Berichten und Kennzahlen. Optimierung ist ein fortlaufender Prozess: Nur so bringt die schrittweise Einführung eines PIM im Unternehmen dauerhafte Ergebnisse. Ermutigen Sie das Team, aufmerksam zu bleiben und schnell zu reagieren.
B2B-Vertrieb automatisieren mit OroCommerce
Die Automatisierung des B2B-Vertriebs mit OroCommerce ist die Antwort auf komplexe Preismodelle im B2B. Die Plattform bietet eine Preis-Engine für dynamische Preislisten für B2B-Kunden: mehrstufige Preise, Rabatte nach Segment und individuelle Preislisten für B2B-Kunden, automatisch in Echtzeit berechnet. So passt das Angebot immer zum Kunden und zu seinem Segment. OroCommerce ermöglicht komplexe Preismodelle, etwa die Segmentierung von Kunden im B2B-E-Commerce mit Sonderrabatten und Preisen für verschiedene Gruppen: Großhandel, Branche oder Region. Die Preise werden automatisch berechnet, manuelle Konditionen für einzelne Kunden entfallen. Die automatische Preisberechnung in Echtzeit ist eine Kernfunktion von OroCommerce. Mit Preisregeln berücksichtigen Sie variable Bedingungen (Bestellmenge, Segmentzugehörigkeit oder Wechselkurse) und passen Ihr Angebot sofort an veränderte Situationen an. Ändern sich Eingangsdaten wie das Kundensegment, die Rohstoffkosten oder der Wechselkurs, übernimmt das System das sofort. Dank der B2B-Plattform mit individuellen Preislisten ist das Angebot immer aktuell. Unternehmen halten so ihre Preise konsistent und bleiben im Vertrieb flexibel. Die Vertriebsplattform mit ERP- und PIM-Integration ermöglicht die vollständige Automatisierung der Vertriebsprozesse. Ein Chemiehersteller kann zum Beispiel seine Produktpreise an den Ölpreis koppeln. Über die API werden die Preise im Shop automatisch aktualisiert. Das beschleunigt den B2B-Vertriebsprozess und passt das Angebot an veränderte Marktbedingungen an. Personalisierte Preise in OroCommerce erlauben eigene Preislisten für einzelne Kunden oder B2B-Gruppen. Meldet sich ein Stammkunde im Portal an, sieht er seinen individuellen Produktkatalog und die vertraglich vereinbarten Preise, andere Kunden sehen die Standardpreise. Vertriebs-Workflows im E-Commerce werden dank automatisierter dynamischer Preisgestaltung und Segmentierung deutlich einfacher. OroCommerce erledigt diese Aufgaben automatisch. Das entlastet den Vertrieb, verhindert Preisfehler und strafft den gesamten Verkaufsprozess.
Das B2B-Auftragsmanagement in OroCommerce deckt den gesamten Verkaufszyklus ab, von der Angebotsanfrage über Verhandlungen bis zur Auftragsabwicklung und zum After-Sales. OroCommerce bietet einen Workflow für die Freigabe von B2B-Bestellungen, der mehrstufige Entscheidungen automatisiert, etwa die Freigabe durch eine Führungskraft bei Budgetüberschreitung. Außerdem unterstützt es Angebotsanfragen (RFQ) online und das Verhandlungsmanagement direkt auf der Plattform. Mit dem RFQ-Modul in OroCommerce fordern Kunden ein Angebot direkt aus dem Warenkorb an. Die Automatisierung des Vertriebsprozesses im B2B-E-Commerce erlaubt dem Verkäufer, schnell ein Angebot zu erstellen und zu verhandeln, ohne E-Mails oder Tabellen, auf einer einzigen Plattform. Alle Schritte werden protokolliert. So hat das Unternehmen eine Historie der B2B-Bestellungen und Verhandlungen, die Analyse und Kundenbeziehungsmanagement erleichtert. Die Plattform bietet typische Großhandelsfunktionen: Schnellbestellungen für B2B-Kunden, Wiederholungskäufe, mehrere Warenkörbe und Bestellungen für verschiedene Niederlassungen. OroCommerce ist ein vollständiges Werkzeug für Großbestellungen. Der After-Sales-Service in OroCommerce ist automatisiert: Dokumente, Benachrichtigungen und Kurieranbindungen laufen automatisch. Kunden verfolgen ihre Bestellungen selbst. Das ist bequem und fördert den Self-Service der Kunden auf der B2B-Plattform. Mit OroCommerce wird der B2B-Verkaufszyklus kürzer: Anfragen und Angebote werden in Echtzeit bearbeitet, und der Vertrieb reagiert schnell auf Basis stets aktueller Daten. Der Kunde wandelt das Angebot mit einem Klick in eine Bestellung um. Das beseitigt Fehler im Bestellprozess. Alles läuft auf einer Plattform, ohne E-Mails oder Excel-Tabellen. So kann das Unternehmen Fehler im Bestellprozess vermeiden, den Service beschleunigen und das Kundenerlebnis verbessern: Der Kunde profitiert von einer bequemen, modernen Abwicklung seiner B2B-Bestellungen.
Die Integration von OroCommerce mit Pimcore und weiteren Systemen (ERP, CRM) gelingt dank offener Architektur und umfangreicher API. OroCommerce unterstützt den bidirektionalen B2B-Datenaustausch und sorgt für vollständige Konsistenz der Informationen in der gesamten IT-Landschaft des Unternehmens. Dank der Integration nutzen alle Vertriebskanäle (B2B-Shop, mobile Plattform, PDF) eine einzige Informationsquelle. Das sichert die Konsistenz der Produktdaten über mehrere Kanäle und verbessert das Einkaufserlebnis. Die Synchronisierung der Daten zwischen PIM und E-Commerce ersetzt manuelle Arbeit. OroCommerce holt zum Beispiel aktuelle Beschreibungen, Bilder und technische Daten aus Pimcore. So zeigt der B2B-Shop immer aktuelle Produktdaten im E-Commerce, ohne Verzögerungen oder Fehler. Änderungen in Pimcore, etwa eine korrigierte Beschreibung, ein neues Foto oder ein aktualisierter Preis, werden dank bidirektionaler Integration automatisch auf der E-Commerce-Plattform übernommen. Der Kunde erhält also immer dieselben, korrekten Informationen, unabhängig vom Kanal. OroCommerce ermöglicht die Integration der Bestellungen mit dem ERP: Die Bestellung geht von der B2B-Plattform direkt in das System für die Auftragsabwicklung, und der Status wird an den Kunden zurückgemeldet. Diese B2B-Plattform mit ERP-, PIM- und CRM-Integration strafft den gesamten Bestellprozess und reduziert Fehler. Dank konsistentem Datenaustausch arbeiten alle Abteilungen mit einer Quelle aktueller Informationen. Das beseitigt Abweichungen, etwa zwischen der für den Kunden sichtbaren Verfügbarkeit und dem tatsächlichen Lagerbestand. Im B2B, wo jedes Kundenerlebnis von mehreren Systemen abhängt, ist eine E-Commerce-Plattform mit API für das PIM unbezahlbar. OroCommerce unterstützt Integrationen mit SAP, Comarch und weiteren Werkzeugen und erleichtert es, ein Kundenerlebnis auf Basis integrierter Daten zu schaffen. Kurz gesagt: OroCommerce wird zum Zentrum der E-Commerce-Integration, automatisiert den Informationsfluss, sichert konsistente Daten und schafft ein einheitliches B2B-Kundenerlebnis an jedem Kontaktpunkt der Marke. Ein gutes Beispiel ist ein Hersteller von Maschinen, der das Duo Pimcore und OroCommerce eingeführt hat: Pimcore verwaltet alle Produktinformationen (einschließlich sehr technischer Daten und PDF-Dokumentation), OroCommerce präsentiert sie den Kunden und nimmt Bestellungen an. Tragen Ingenieure in Pimcore eine neue Produktspezifikation ein, sehen Kunden die aktualisierten Daten sofort im OroCommerce-Portal. Es gibt keine Verzögerungen und keine manuelle Datenübertragung. Konsistente Daten an allen Kontaktpunkten verbessern das Kundenerlebnis und erleichtern die Ausweitung auf neue Kanäle (etwa die Anbindung eines B2B-Marktplatzes oder einer mobilen Plattform), weil neue Kanäle an dieselben integrierten Datenquellen angeschlossen werden können.
Die Optimierung der B2B-Vertriebsprozesse gelingt durch das Zusammenspiel von Pimcore und OroCommerce, zwei Plattformen, die für die Anforderungen von Herstellern und Großhändlern entwickelt wurden. Unternehmen, die mit OroCommerce online Großhandel betreiben, verwalten oft Zehntausende SKUs, Ersatzartikel, Produktsets oder Bausätze. Die B2B-Plattform mit Unterstützung für Bundles und Ersatzartikel ermöglicht die wirksame Steuerung selbst sehr komplexer Sortimentsstrukturen. Das System unterstützt außerdem mehrere Maßeinheiten im E-Commerce, Mindestbestellmengen und mehrere Lager. Eine E-Commerce-Plattform für B2B-Hersteller muss flexibel sein: Mit OroCommerce betreiben Sie mehrere Shops aus einer Installation, in verschiedenen Sprachen und Währungen. Da sich Pakete, Bausätze und Bundles definieren lassen, steuern Unternehmen verschiedene Produktvarianten leicht nach den Anforderungen ihrer Branche. Die Unterstützung mehrerer Maßeinheiten im E-Commerce ist zum Beispiel für Hersteller von Baustoffen entscheidend: OroCommerce rechnet Paletten, Stück und Verpackungen automatisch um und prüft Mindestbestellmengen. OroCommerce bietet OMS-Funktionen. Die Integration des Vertriebs mit Produktion und Lager ermöglicht es, Bestände zu verfolgen, Ware zu reservieren und Bestellungen aus mehreren Kanälen gleichzeitig auf einer Plattform abzuwickeln. Die Darstellung technischer Daten aus dem PIM ist für Hersteller eine Schlüsselfunktion. Pimcore speichert die vollständigen technischen Daten (CAD-Dateien, Parameter, Sicherheitsdatenblätter), OroCommerce zeigt sie dem Kunden auf der Website. Diese Architektur ist das ideale PIM für Industriehersteller mit komplexen Produkten. Kunden durchsuchen, filtern und wählen Produktvarianten mühelos dank der Produktkonfigurator-Funktionen von Pimcore, mit denen sich dynamische, interaktive Kataloge für den B2B-E-Commerce erstellen lassen. OroCommerce integriert auch CRM-Funktionen: Jede Interaktion mit dem Kunden, seine Bestellungen, Verhandlungen und Verkaufshistorie sind an einem Ort verfügbar. Das ermöglicht ein wirksames Beziehungsmanagement und personalisierte Angebote in Echtzeit. Die Kombination von Pimcore und OroCommerce ermöglicht die vollständige Optimierung der B2B-Vertriebsprozesse, von der Aktualisierung von Daten und Preislisten über Bestellungen bis zum After-Sales. Der gesamte Vertriebsprozess wird effizienter, konsistenter und skalierbar.
Praxisbeispiel (OroCommerce): Die Implementierung von OroCommerce bei einem B2B-Unternehmen, das elektronische Bauteile herstellt, hat den Vertrieb grundlegend verändert. Vorher kamen Bestellungen per E-Mail oder Telefon, Preislisten wurden manuell in Excel geprüft, und für die Verfügbarkeit musste die Logistik gefragt werden. Das alles kostete Zeit und war fehleranfällig. Der gesamte Verkaufszyklus war ineffizient und kaum automatisiert. Das führte zu Verzögerungen und Fehlerrisiken. Mit der Digitalisierung startete das Unternehmen eine B2B-Plattform mit Schnellbestellung und vollständigem Self-Service. Das System sorgt für die Personalisierung des Angebots im B2B-Shop: Nach der Anmeldung sieht der Kunde einen individuellen Produktkatalog, abgestimmt auf Land, Währung, Segment und vertragliche Rabatte. Automatisierte Preislisten für B2B-Kunden sorgen dafür, dass das System je nach Kundenprofil und Konditionen automatisch die richtigen Preise und Rabatte anwendet. Mit der Schnellbestellung geben Kunden Großbestellungen in wenigen Minuten auf. Die B2B-Plattform mit ERP-Integration prüft automatisch die Lagerbestände und ermöglicht sofortige Käufe. Die Verfügbarkeit in Echtzeit zu steuern gelingt dank der ERP-Integration: Der Kunde sieht aktuelle Bestände und Liefertermine ohne Verzögerungen oder Ungenauigkeiten. OroCommerce übergibt die Daten sofort an das ERP, wo die Bestellung bearbeitet wird, und der Kunde verfolgt den Status über die E-Commerce-Plattform mit Kundenansicht. Das System unterstützt Workflow-Regeln: Ab einer bestimmten Bestellmenge kann der Key Account Manager zum Beispiel einen Zusatzrabatt mit einem Klick freigeben. Der kürzere Bestellzyklus im B2B gab dem Vertrieb Zeit für Kundenbeziehungen und Geschäftsentwicklung, statt Angebote von Grund auf zu erstellen. Kunden haben rund um die Uhr Zugriff auf ihre Angebote und ihre Kaufhistorie. Diese Digitalisierung des B2B-Vertriebsprozesses hat Komfort, Transparenz und Kundenbindung erhöht. Dank OroCommerce hat das Unternehmen seinen Umsatz gesteigert (Kunden kaufen öfter, weil der Prozess einfacher ist), Preisfehler minimiert und den Vertrieb mit den übrigen Abläufen (Produktion und Lager) integriert. So hat es ein neues Effizienzniveau erreicht.
Fazit
Pimcore und OroCommerce ergänzen sich im B2B-E-Commerce. Pimcore liefert das Datenfundament: vollständige, korrekte und konsistente Produktinformationen, die jeden Kanal versorgen können. OroCommerce liefert die Transaktionsplattform mit vielen B2B-spezifischen Funktionen, die bequemes Online-Einkaufen auch bei sehr komplexen Anforderungen ermöglichen. Gemeinsam helfen sie B2B-Unternehmen, echte Herausforderungen zu lösen: Sie beseitigen Datensilos, automatisieren mühsame Angebots- und Bestellprozesse und verbessern so das Erlebnis der Kunden, die verlässliche Informationen und professionellen Service erhalten. Damit skalieren Unternehmen ihr Geschäft effizienter, erschließen neue Märkte und bestehen besser in der digitalen Wirtschaft.




